Mit Spotify jetzt auch in Deutschland 16 Mio. Songs for Free!

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Es war lange angekündigt, und nun ist es endlich soweit. Seit heute, dem 13. März 2012 ist auch in Deutschland als 13. Land der schwedische Streamingdienst Spotify frei verfügbar. Dieser Anbieter ist angetreten, völlig neue Maßstäbe in puncto kostenlose und legale Musik aus dem Netz zu setzen. Bereits mehr als 10 Millionen User aus zwölf Ländern nutzen bereits diesen Service. Und seit heute kommt der zweitgrößte Musikmarkt Deutschland hinzu.

Mehr als 16 Millionen Songs sind dank dieses Dienstes frei verfügbar und können legal und kostenlos auf Knopfdruck gehört werden. Und das alles wirklich legal ohne Download und ohne CDs zu kaufen. Möglich wird dies durch Rahmenverträge mit den Rechteverwertern, welcher wohl jetzt auch in Deutschland mit der Gema nach längerem HickHack endlich eingetütet sein dürfte, beziehungsweise kurz vor dem Abschluss stehen soll.

spotify gratis musikWie finanziert sich das Angebot von Spotify?

Durch Werbung zwischen den Musiktiteln und durch Gebühren verschiedener kostenpflichtiger Premiumfeatures. So ist Spotify in der Desktop-Variante zunächst völlig kostenlos, wenn man mit Werbeeinblendungen zwischen den Titeln leben kann und kein Dauerkonsument ist, denn in anderen Staaten schränkt der Anbieter die Gratisnutzung nach einem halben Jahr auf zehn Stunden pro Monat und fünf Wiedergaben einzelner Titel ein. Bleibt abzuwarten, ob das in Deutschland auch der Fall sein wird. Wer dies umgehen will und einen werbefreien Desktop-Zugang möchte, ist mit 4,99 Euro dabei und wer Spotify ohne Einschränkungen und auch mobil auf dem Smartphone nutzen will, sollte monatlich 9,99 Euro einkalkulieren. Dafür gibt’s dann auch noch bessere Tonqualität mit einer Bitrate von 320 kBit/s.

Wie funktioniert Spotify?

Zunächst lädt man sich ein Programm herunter, um sich nach dem Download von Spotify mit seinem Facebook Account anzumelden, was den Community-Gedanken der Plattform natürlich fördern soll. Was liegt also näher, als das Potenzial von Facebook zu nutzen? Wer allerdings nicht möchte, dass andere FB-Nutzer sehen, welche Titel man gerade hört, der sollte beim Anmelden darauf achten, das Häkchen zu entfernen, das etwas versteckt darauf hinweist, dass Spotify alles auf FB anzeigen darf, was man gerade hört. spotify qr codeDer Rest ist dann einfach. Spotify erlaubt eine gezielte Suche nach Interpret oder Titel und sofort startet der gewünschte Song. Kein Ruckel, Haken oder Nachladen von Inhalten. Es lassen sich Playlisten erstellen und Playlisten anderer User übernehmen. Spotify zeigt nicht nur die einzelnen Alben samt Cover an, sondern liefert gleichzeitig bei vielen Interpreten eine komplette Biografie dazu. Außerdem bekommt der User ähnliche Interpreten empfohlen, die seinem Geschmack entsprechen könnten. Man kann mit Spotify sogar Radio hören.

Es lebe die Community!

Dank der engen Verflechtung mit Facebook, kann man hier seine Freunde direkt übernehmen, Musik mit ihnen oder auch der ganzen Community teilen, was auch auf der Plattform von Spotify selbst möglich ist. Einfach den Lieblingstitel an einen Freund senden, der dann nur noch einen Klick benötigt, um am Hörerlebnis teilzuhaben.

Alles in allem kann ich nach dem ersten Test nur einen positiven Gesamteindruck des neuen Streaming – Anbieters aus Schweden vermelden, denn das Portal bietet alles, was kostenlosen und zugleich legalen Musikgenuss ausmacht. Es macht einfach Spaß.

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