Keyword-Recherche ist vor allem Fleißarbeit! (Teil 3)

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Bisher haben wir uns bei der Keywordrecherche für eine neu zu schaffende Website im Wesentlichen darauf konzentriert, so viel wie möglich Keywords zu finden, die in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit unserem geplanten Internetangebot stehen. Durch unsere intensive Recherche sind sicher jede Menge Suchbegriffe zusammen gekommen. Das können durchaus schon mal 100 oder mehr Begriffe sein. Jetzt gilt es, diese Ansammlung von Keywords zu bereinigen und auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren, das es uns ermöglicht für diese Begriffe eine Optimierung durchzuführen.

keywordsuche

Quelle: Thorben Wengert/pixelio.de

Hierfür sollte man sich zunächst noch einmal ganz klar vor Augen führen, was man mit seinem Webangebot bezwecken will, d.h. was die Zielgruppe ist, oder welche Artikel oder Dienstleistungen man an den Kunden bringen möchte. Da Kunden in der Regel schnell zu einem Suchergebnis kommen möchten, das ihrer Anfrage entspricht, sollte man sich noch einmal in deren Lage versetzen und sich in Erinnerung rufen, wie deren Eingabe von Suchbegriffen aussehen würde. Nachdem man so eigentlich nur gänzlich unpassende Wörter eliminiert hat, werden die übrig gebliebenen auf ihr Suchvolumen überprüft.

Tools zur Keywordrecherche

Hierfür bietet sich natürlich zuerst einmal an, die Betreiber von Suchmaschinen selbst zu fragen, wie oft denn welcher Begriff gesucht wird. Dazu bietet Google beispielsweise das Google Adwords-Keyword Tool an. Obwohl dieses Tool eigentlich für die Keyword-Recherche im Rahmen des Adwords-Programms gedacht ist, leistet es uns bei unserer Keywordrecherche hervorragende Dienste und ist obendrein noch das einzige wirklich kostenlose Tool in diesem Umfang. Hier besteht jetzt unsere Aufgabe darin, unsere gefundenen Keywords einzugeben und für jeden unserer Suchbegriffe oder Keyword-Kombinationen die Häufigkeit der Suchanfragen pro Monat, also das monatliche Suchvolumen ausgeben zu lassen. Der hier gefundene Wert wird hinter jedem unserer Begriffe oder Keyword-Kombination vermerkt. Dabei kennzeichnen wir uns all diejenigen, die ein Suchvolumen von mindestens 800 bis 1.000 Suchanfragen pro Monat aufweisen als besonders relevant. Außerdem sollten wir die in der Liste des Keyword-Tools aufgeführten verwandten Suchanfragen und Trends beachten und vielleicht die eine oder andere Formulierung in die eigene Liste übernehmen, wenn sie ein entsprechendes Suchvolumen aufweist. Wie schon erwähnt, ist dieses Google-Tool zur Keyword-Recherche eine kostenlose Möglichkeit, das Suchvolumen zu bestimmen. Der Markt bietet natürlich auch jede Menge kostenpflichtiger Werkzeuge. Es gilt dabei zu überlegen, ob sich die damit verbundenen Kosten auch lohnen, wobei es sicher auch zu bedenken gibt, dass mehrere Meinungen meist ein repräsentativeres Bild geben können. Manche dieser Tools offerieren aber auch eine kostenlose, und dafür abgespeckte, weniger repräsentative Variante, die man aber durchaus nutzen sollte, um ein objektives Bild zu gewinnen, denn wie überall gilt hier, dass eine zweite oder dritte Meinung nicht schaden kann.

Betrachtet man sein Ergebnis nach dieser, zugegeben etwas langwierigen Prozedur, wird man feststellen, dass aus der Liste von vielleicht 100 Suchbegriffen nur noch etwa zehn oder fünfzehn, vielleicht sogar wesentlich weniger übrig geblieben sind. Jetzt besteht die Aufgabe darin, diese so gefundenen Begriffe als Grundgerüst für die Navigation und die neu zu schaffende Website zu organisieren und unter Berücksichtigung der so gefundenen Keywords entsprechenden Content und Textinhalt zu schaffen.

Bei der Keywordanalyse für bereits bestehende Internetpräsenzen ist die Recherche nach relevanten Keywords mit entsprechenden Tools prinzipiell ähnlich, jedoch gilt es dabei noch weitere Kriterien, wie PageRank und Mitbewerberanalyse zu beachten, doch dies wird später in einem anderen Beitrag betrachtet werden.

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