Copycats als Gründungskonzept?

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Viele Existenzgründer grübeln oftmals bis zur Verzweiflung, welche einmalige und nie dagewesene Geschäftsidee denn ihre Nische sein könnte, mit der sie sich deutlich von der Konkurrenz abheben und am Markt erfolgreich sein könnten.

Copycat – aus Erfahrung anderer lernen

Wer jedoch die Gründerszene aufmerksam beobachtet, wird schnell feststellen, dass eine ganze Reihe von erfolgreichen Gründungen in irgendeiner Form mehrfach auftaucht, oder Erfolg versprechende Konzepte von verschiedenen Anbietern aufgenommen und teilweise sogar ein zu eins umgesetzt wurden. Der englische Begriff „Copycat“ bezeichnet dabei das, was wir in Deutschland weniger poetisch mit „Nachäffen“ bezeichnen würden. Doch bei genauer Betrachtung liegt nichts Anrüchiges darin, sich bei Neugründungen an erfolgreichen Konzepten zu orientieren und der Erfolg zahlreicher bekannter Unternehmen basiert schließlich auch auf Copycats. Jeder Geschäftsgründung sollte ja eine ausführliche Marktbeobachtung voraus gehen und dabei wird man früher oder später Konzepte und Ideen finden, die mit geringem Aufwand zum eigenen Geschäft adaptieren lassen.

Internethandel.de-Titelbild-Ausgabe-Nr-109-11-2012-Geklonte-GeschäftsideenDie Bandbreite von Copycats kann dabei von der 1:1-Kopie über weitgehende Anlehnungen bis hin zur Kombination mehrerer erfolgreicher Konzepte reichen. Der größte Vorteil liegt darin, dass man als Gründer bereits auf Erfahrungswerte, Statistiken und sogar auf Fachleute zurückgreifen kann. Außerdem lassen sich so die Fehler anderer Unternehmen vermeiden. Dabei ist es besonders interessant, erfolgreiche Geschäftskonzepte aus anderen Ländern zu übernehmen und auf den deutschen Markt zu adaptieren. Zahlreiche Online-Unternehmen wie zalando, DaWanda oder CityDeal haben es praktiziert und sich erfolgreich etabliert.

Internethandel Nr. 109 – Geklonte Geschäftsideen

Das Online Magazin Internethandel.de befasst sich in der Titelstory der Ausgabe 109, November 2012 unter der Überschrift „Geklonte Geschäftsideen – Copycats: Gut kopiert ist halb gewonnen“ mit dieser interessanten Alternative. Die Ausgabe Nr. 109 von Internethandel erklärt Näheres zu Copycats und macht die Leser anhand zahlreicher Praxisbeispiele mit den Möglichkeiten des Gründungskonzeptes vertraut und beschreibt Kriterien, woran man ein Copycat erkennen kann. In fünf Punkten erläutert das Magazin Internethandel, wie man bei der Gründung vorgehen könnte, um schnell erfolgreich zu werden.

Infos aus der Welt des E-Commerce

Natürlich gibt es auch in der Novemberausgabe von Internethandel, deren Leseprobe hier zu finden ist, eine Reihe weiterer interessanter Beiträge aus der Welt des E-Commerce.

Neben einem Beitrag über das Business-Netzwerk XING, der Praxiswissen vermittelt und Neulingen den Einstieg erklärt, um XING für die Gewinnung neuer Kunden zu nutzen, werden natürlich auch wieder erfolgreiche Startups vorgestellt. Diesmal präsentiert das Magazin die Plattform für Selbstgemachtes DaWanda.

Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit den Ergebnissen der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analysen (ACTA 2012), die sich mit Vielbestellern im Onlinehandel und Kundenbindung befasst und als Rechtsthema steht diesmal Cloud-Computing und Datenschutz auf dem Programm. Schließlich geht es in einem interessanten weiteren Artikel um die Bedeutung der Ladezeiten von Websites und deren Optimierung.

Der Veranstaltungskalender komplettiert das redaktionelle Angebot des Magazins.

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