8 clevere Finanzierungsstrategien für Gründer

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Finanzierung für ExistenzgründerDas liebe Geld… . Wenn es um das Thema Existenzgründung im Internet ging, haben wir nicht nur auf die zahlreichen Möglichkeiten, die sich einem Existenzgründer bieten, hingewiesen. Immer wieder kommt auch das Thema Geld zur Sprache, denn immer wieder scheitern Gründer, weil die Kapitaldecke zu dünn ist und weil die „finanzielle Erstausstattung“ zu gering kalkuliert wurde. Es gilt also bei jeder Geschäftsgründung bereits im Vorfeld, genau abzuschätzen, wieviel Startkapital notwendig ist und nach entsprechenden Finanzierungsquellen zu suchen. Vielfach treffen Gründer aber bei den etablierten Geschäftsbanken auf taube Ohren, obwohl man annehmen sollte, dass auch ihnen daran gelegen sein müsse, durch eine rege Geschäftstätigkeit gerade im Bereich KMU die Voraussetzung für die wirtschaftlichen Erfolge unseres Landes und Wege aus der Krise zu finden sind.

Es gilt also, sich nach Alternativen umzusehen und diese bieten sich heutzutage durchaus. In der März-Ausgabe des E-Commerce Magazins Internethandel.de Nr. 113 hat sich die Redaktion einmal eingehender mit dem Thema alternative Finanzierungsmodelle für Gründer beschäftigt und einige davon etwas näher betrachtet. Das Ergebnis findet sich in dem Artikel „Die Kapitalspritze – 8 clevere Strategien zur Finanzierung Ihres Unternehmens

Alternative Wege zur Gründungsfinanzierung

Wer sich näher mit der Materie Gründungskapital befassen möchte, findet in der neuen Ausgabe von Internethandel.de wertvolle Tipps und Infos zu verschiedenen Finanzierungsmodellen. Hier werden die Pros und Kontras der acht wichtigsten Möglichkeiten beleuchtet. Es handelt sich dabei um:

1. Finanzierung über Bootstrapping

Dabei finanziert sich das Unternehmen ausschließlich aus eigenen Mitteln und aus dem selbst erwirtschafteten Kapital. Dies hat allerdings den Nachteil, dass der nächste Entwicklungsschritt erst dann erfolgen kann, wenn genügend finanzielle Mittel erwirtschaftet sind. Das Unternehmen ist dabei allerdings vom ersten Tag an darauf angewiesen, Kapital zu erwirtschaften und stets über liquide Mittel zu verfügen. Der Vorteil liegt dabei in der völligen Unabhängigkeit.

2. Förderdarlehen

Diese liefern meist der Bund und die Länder, die auch einen Teil der Sicherheiten übernehmen. Förderdarlehen sind in der Regel zinsgünstig und direkt auf Gründer zugeschnitten sind. Die Vergabe von Gründungsdarlehen erfolgt dabei durch die KfW-Bank, wobei allerdings der Antrag über die Hausbank einzureichen ist.

3. Familie und Freunde

Family & Friends können durchaus auch Ansprechpartner für eine Gründungsfinanzierung sein, jedoch sollte man hier besonders vorsichtig sein, denn wer kennt das Sprichwort von der bei Geld endenden Freundschaft nicht? Es gilt also hier unbedingt, genau über die Risiken aufzuklären und alle Formalitäten schriftlich festzuhalten.

4. Crowdfunding und Crowdinvesting

Diese Form der Finanzierung über die Crowd – also über einen „Schwarm“ oder die „Vielzahl“ wird immer populärer. Auf zahlreichen Onlineportalen können Gründer ihre Geschäftsidee samt anvisiertem Kapitalbedarf vorstellen und die anderen Mitglieder haben die Möglichkeit, sich mit kleineren oder größeren Beträgen an der Finanzierung zu beteiligen. Je besser und erfolgversprechender eine solche Idee ist und je detaillierter sie dargelegt wird, desto eher sind Investoren bereit, sich zu beteiligen. In der Regel werden die Investoren mit kleineren „Dankeschöns“ belohnt. Dies können beispielsweise bei Autoren oder Musikern, die ein Buch oder eine CD veröffentlichen wollen, kostenlose Exemplare sein. Genauso gut können Investoren als Sponsoren für erfolgreiche Projekte erwähnt werden. Internethandel stellt hier in seinem Magazin eine Reihe interessanter Crowdfunding-Portale vor.

5. Finanzierung über Zuschüsse

In einigen Fällen, wie beispielsweise bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit ist es auch durchaus möglich, einen Teil der Finanzierung über Zuschüsse und zinslose Darlehen zu bestreiten.

6. Venture Capital

Hierbei handelt es sich um Kapital, das von mehrheitlich privaten Investoren und Kapitalgesellschaften stammt, die als Risikokapitalgeber bereit sind, das Risiko einzugehen und eine Gründung mitfinanzieren, die ihnen innovativ erscheint, bei den Banken aber zu riskant erscheint. Allerdings möchten diese Venture-Capital-Geber auch am späteren Erfolg in Form von Geschäftsanteilen partizipieren.

7. Business Angels

Meist sind dies Privatpersonen mit einigem finanziellen Background, die selbst erfolgreich als Unternehmer tätig sind oder waren, die den Gründer sowohl mit finanzieller Beteiligung als auch mit Know-how und Kontakten unterstützen. Oftmals findet man Business-Angel in Netzwerken, die mehr oder weniger lokal organisiert sind. Insbesondere in der akuten Gründungsphase sind derartige Hilfestellungen oft von größter Wichtigkeit. Vielfach findet man dazu auch Informationen bei den zuständigen Industrie- und Handelskammern.

8. Inkubatoren

Ähnlich wie Business Angels begleiten Inkubatoren Gründer bereits in einer sehr frühen Phase. Dabei stehen insbesondere Start-ups mit hohem Zukunftspotenzial im Fokus von Inkubatoren, die das Unternehmen nicht nur finanziell und mit dem entsprechenden Know-how unterstützen, sondern teilweise auch Infrastrukturen wie Geschäftsräume oder Kommunikationstechnik zur Verfügung stellt. Nicht selten ergänzen Mitarbeiter des Inkubators das Gründerteam zumindest in der Startphase und sind an strategischen Entscheidungen beteiligt.

 

Dies kann natürlich nur ein kleiner Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten der Start-up-Finanzierung sein, die im Magazin noch wesentlich detaillierter erklärt werden.

Wie wichtig sind die richtigen Werbetexte im Online Shop

Natürlich gibt es zusätzlich zum Hauptthema auch in dieser Ausgabe zahlreiche weitere Informationen aus der Welt des E-Commerce. Ganz besonders möchte ich dabei auf den Beitrag über die passenden Werbetexte für Online Shops hinweisen. Hier erklärt die Redaktion, wie gute und wirkungsvolle Shop-Beschreibungen und Werbetexte aussehen sollten. Wer mehr darüber erfahren möchte, der sollte einen Blick in die Ausgabe 113 des Online Magazins Internethandel.de werfen.

Eine kostenlose Leseprobe bietet bereits Einblick in die aktuelle Ausgabe und mit der neuen, kostenlosen App von Internethandel.de für Smartphone und Tablet können Sie jederzeit auf Inhalte aus dem Online Angebot von Internethandel.de zugreifen.

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